Waschtrockner im Preisvergleich
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Ein Waschtrockner vereint Waschmaschine und Trockner in einem Gerät. Das spart Stellfläche, weil du nur einen Platz brauchst statt zwei. Besonders in kleinen Wohnungen, Singelhaushalten oder Mietwohnungen ohne separaten Hauswirtschaftsraum ist das ein echter Vorteil.
Kaufberater: Waschtrockner
Die Kapazität ist zweigeteit: Beim Waschen fasst das Gerät typischerweise 7 bis 10 kg Wäsche. Beim Trocknen liegt die Kapazität meist deutlich darunter — häufig bei 5 bis 6 kg. Das bedeutet: Wäschst du die Trommel voll, musst du die Ladung vor dem Trocknen halbieren, oder du nimmst die Einschränkung beim Durchlauf in Kauf.
Bei der Technologie gibt es zwei Varianten. Ältere Modelle arbeiten mit Kondensation: Die feuchte Luft wird abgekühlt, das Wasser im Kondensatbehälter gesammelt oder über einen Schlauch abgeleitet. Neuere Geräte nutzen eine Wärmepumpe, die Energie zurückgewinnt und deutlich sparsamer ist. Wärmepumpen-Waschtrockner sind teurer in der Anschaffung, punkten aber beim laufenden Verbrauch.
Energieeffizienz ist ein wichtiger Punkt. Im Vergleich zu zwei Einzelgeräten — einer energieeffizienten Waschmaschine und einem Wärmepumpentrockner — schneidet der Waschtrockner meist schlechter ab. Der kombinierte Prozess ist technisch aufwendiger und der Wirkungsgrad leidet. Wer viel Wäsche wäscht und größten Wert auf niedrige Stromkosten legt, fährt mit Einzelgeräten wirtschaftlicher.
Der praktische Vorteil liegt im vollautomatischen Durchlauf: Du legst Wäsche ein, wählst ein Kombiprogramm, und holst am Ende trockene Wäsche heraus. Du musst nichts umfüllen, nichts überwachen. Das ist komfortabel und spart aktive Zeit — auch wenn der gesamte Zyklus mehrere Stunden dauern kann.
Die meisten Geräte bieten neben den Kombiprogrammen auch reine Wasch- und reine Trockenprogramme. Du kannst das Gerät also flexibel nutzen, etwa wenn du eine kleine Ladung nur waschen und an der Luft trocknen möchtest.
Für wen ist ein Waschtrockner sinnvoll? Vor allem für Haushalte mit begrenztem Platz, die sich kein zweites Gerät leisten können oder wollen. Singles und Paare mit moderatem Wäscheaufkommen kommen gut damit zurecht. Familien mit großem Wäscheberg stoßen schnell an die Kapazitätsgrenzen.
Die Hauptnachteile: Die Trockenkapazität ist niedriger als die Waschkapazität, du kannst nicht gleichzeitig waschen und trocknen, und der Stromverbrauch ist höher als bei einem reinen Wärmepumpentrockner. Zudem ist die Reparatur bei einem Defekt aufwendiger, weil zwei Funktionen in einem Gehäuse verbaut sind.
Häufige Fragen zu Waschtrockner
Was ist besser — Waschtrockner oder separate Geräte?
Separate Geräte sind in der Regel effizienter und bieten mehr Kapazität. Ein dedizierter Wärmepumpentrockner verbraucht weniger Strom als der Trocknerprozess im Waschtrockner. Außerdem kannst du mit Einzelgeräten gleichzeitig waschen und trocknen. Der Waschtrockner überzeugt nur dann, wenn der Platz für zwei Geräte schlicht nicht vorhanden ist.
Warum ist die Trockenkapazität geringer als die Waschkapazität?
Beim Trocknen braucht die Wäsche mehr Platz in der Trommel, damit Luft zirkulieren kann. Außerdem sind Wärmetauscher und Technik im Gerät auf eine bestimmte Luftmenge ausgelegt. Überlädst du beim Trocknen, trocknet die Wäsche ungleichmäßig und der Prozess dauert länger. Hersteller geben daher eine niedrigere Trockenkapazität an, um verlässliche Ergebnisse zu garantieren.
Wie viel Strom verbraucht ein Waschtrockner?
Das hängt stark von der Technologie ab. Kondensations-Waschtrockner verbrauchen pro Kombizyklus häufig 3 bis 5 kWh. Modelle mit Wärmepumpe liegen deutlich niedriger, oft bei 1,5 bis 2,5 kWh pro Kombizyklus. Zum Vergleich: Ein guter Wärmepumpentrockner allein kommt auf unter 1,5 kWh für eine volle Ladung. Achte auf das EU-Energielabel und den angegebenen Jahresverbrauch.
Kann ich nur waschen oder nur trocknen?
Ja. Fast alle Waschtrockner bieten separate Wasch- und Trockenprogramme zusätzlich zu den Kombiprogrammen. Du kannst also gezielt nur waschen und die Wäsche danach an der Luft trocknen — oder umgekehrt bereits getrocknete Wäsche kurz auffrischen.
Wie laut ist ein Waschtrockner?
Im Waschbetrieb liegt der Schallpegel typischerweise zwischen 47 und 54 dB. Beim Schleudern kann er kurz höher gehen. Im Trockenbetrieb sind die Geräte meist etwas leiser, da kein Schleudern stattfindet. Achte beim Kauf auf den im Datenblatt angegebenen Schallpegel in dB(A) — Werte unter 50 dB gelten als leise.












