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Zero Client-Computer

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Zero Client-Computer sind Endgeräte ohne lokales Betriebssystem, die alle Daten und Programme von einem Server empfangen. Sie dienen als reine Ein- und Ausgabegeräte innerhalb einer virtuellen Desktop-Infrastruktur (VDI). Dadurch verlagern sie die gesamte Rechenleistung und Datenspeicherung zentral in das Rechenzentrum. (41 Wörter)

Kaufberater: Zero Client-Computer

Diese Geräte bieten Vorteile für Unternehmen, die Sicherheit und einfache Verwaltung suchen. Im Gegensatz zu klassischen Desktop-PCs erfolgt die Installation von Software nie lokal. Administratoren managen alle Updates und Sicherheitspatches zentral auf dem Server. Dies reduziert den Wartungsaufwand an den einzelnen Arbeitsplätzen erheblich.

Es gibt verschiedene Produkttypen auf dem Markt. Viele Modelle sind kleine, kompakte Boxen, die Platz auf dem Schreibtisch sparen. Andere sind als All-in-One-Geräte direkt in einen Monitor integriert. Solche Lösungen reduzieren den Kabelsalat am Arbeitsplatz. Für Nutzer, die lokale Leistung benötigen, sind Geräte wie der Apple iMac (2024) 24 Zoll oder der DELL Pro 24 QB24250 All-in-One PC besser geeignet. Auch der one Office PC Konfigurator AMD Ryzen 5000 bietet lokale Rechenleistung. Diese Systeme sind flexibler, wenn keine ständige Serververbindung besteht.

Käufer sollten bei der Auswahl auf die unterstützten Übertragungsprotokolle achten. Wichtige Standards sind PCoIP, Citrix HDX oder Blast Extreme. Die Kompatibilität mit der vorhandenen Server-Software ist zwingend erforderlich. Zudem spielen die Anschlüsse eine Rolle. USB-C, mehrfache Bildschirmausgänge und Audio-Buchsen sind für den täglichen Gebrauch wichtig. Ein Vergleich von zero client-computer zeigt Unterschiede in der Ausstattung.

Gaming-PCs wie der ONE GAMING High End PC IN091 oder der ONE GAMING Gaming PC AN231 - Project Zero unterscheiden sich stark von Zero Clients. Diese Systeme verfügen über starke Grafikkarten und schnelle Prozessoren für lokale Anwendungen. Ein Zero Client ist für solche Aufgaben nicht konzipiert. Er eignet sich primär für Büroarbeit und den Zugriff auf Cloud-Anwendungen.

Ein weiterer Aspekt ist die Energieeffizienz. Da keine beweglichen Teile wie Lüfter oder Festplatten existieren, ist der Stromverbrauch sehr gering. Das schont die Umwelt und senkt die Betriebskosten. Auch die Sicherheit steigt, da keine Daten auf dem Gerät verbleiben. Bei einem Defekt oder Diebstahl bleiben alle Informationen im Rechenzentrum geschützt.

Beim Kauf ist auf die Firmware-Verwaltung zu achten. Einige Geräte erlauben eine zentrale Steuerung über Management-Konsolen. Dies erleichtert die Einrichtung großer Stückzahlen im Unternehmen. Die Lebensdauer der Hardware ist oft sehr lang. Da sich die Leistungsanforderungen nicht lokal ändern, bleiben die Geräte über Jahre hinweg einsatzbereit.

Häufige Fragen zu Zero Client-Computer

Was ist ein Zero Client-Computer?

Ein Zero Client ist ein sehr kleiner Computer ohne Festplatte und Lüfter. Er funktioniert nur mit einer Verbindung zu einem Server. Alle Programme laufen auf dem Server. Der Zero Client zeigt nur das Bild auf dem Monitor an. Tastatur und Maus senden Signale an den Server. Der Name Zero kommt von null beweglichen Teilen im Gehäuse. Im Vergleich zu normalen Computern ist die Technik sehr einfach aufgebaut.

Der Zero Client hat fast keine eigene Hardware. Er braucht nur einen Chip für die Verbindung. Das Gerät ist sehr klein und leise. Es verbraucht wenig Strom. Der Apple iMac 24 Zoll hat dagegen einen ganzen Computer im Monitor eingebaut. Ein Zero Client ist viel einfacher aufgebaut als solch ein All-in-One PC.

Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten. Man steckt das Netzwerkkabel ein. Dann verbindet man Monitor und Tastatur. Fertig ist der Arbeitsplatz. Die IT-Abteilung freut sich über die einfache Installation.


Wie unterscheidet sich ein Zero Client von einem Thin Client?

Der Unterschied liegt im Betriebssystem und der lokalen Rechenleistung. Ein Thin Client hat ein kleines Betriebssystem auf einem Speicherchip installiert. Ein Zero Client hat gar kein lokales Betriebssystem. Thin Clients können kleine Programme selbst ausführen. Zero Clients senden alles an den Server.

Thin Clients booten von einem internen Speicher. Sie brauchen etwa 30 bis 60 Sekunden zum Starten. Zero Clients sind in wenigen Sekunden einsatzbereit. Sie laden nichts von einem lokalen Speicher. Die Verbindung zum Server wird sofort hergestellt.

Beide Gerätearten sind leise und energiesparend. Beide haben keine Lüfter und keine drehenden Festplatten. Der DELL Pro 24 All-in-One PC hat dagegen einen Prozessor mit Lüfter. Thin und Zero Clients sind für Büros gedacht. Sie ersetzen dort normale Computer. Die Wartung ist bei Zero Clients noch einfacher als bei Thin Clients.

Auf unserer Übersichtsseite zu zero client-computer finden Sie aktuelle Modelle und Preise im direkten Vergleich.


Für welche Aufgaben eignet sich ein Zero Client?

Zero Clients eignen sich gut für Aufgaben mit geringer Rechenleistung. Das sind Büroarbeit, Dateneingabe und einfache Anwendungen. Textverarbeitung und Tabellenkalkulation laufen problemlos. Auch E-Mail und Internetseiten funktionieren gut.

Nicht geeignet sind Zero Clients für anspruchsvolle Grafikarbeiten. Videoschnitt und 3D-Rendering brauchen zu viel Leistung. Der Server muss die Berechnungen für alle Nutzer gleichzeitig erledigen. Bei zu vielen grafischen Aufgaben wird die Verbindung langsam.

Gaming ist mit Zero Clients nicht möglich. Der ONE GAMING Gaming PC AN231 hat eine starke Grafikkarte eingebaut. Ein Zero Client hat keine Grafikkarte. Er kann keine Spiele berechnen. Die Latenz bei der Serververbindung stört beim Zocken.

Buchhaltung und Kundenverwaltung funktionieren sehr gut. Call Center nutzen Zero Clients sehr gerne. Die Mitarbeiter arbeiten immer mit dem gleichen System. Die IT kann alles zentral verwalten und aktualisieren.


Wie sicher sind Zero Client-Computer?

Zero Clients bieten eine hohe Sicherheit für Unternehmensdaten. Alle Daten liegen auf dem zentralen Server. Auf dem Zero Client selbst werden keine Daten gespeichert. Wenn das Gerät gestohlen wird, sind keine Daten verloren. Der Dieb hat nur ein leeres Gehäuse ohne Festplatte.

Viren und Malware können den Zero Client nicht befallen. Es gibt kein Betriebssystem, das sie infizieren könnten. Der Server hat Virenschutz installiert. Er prüft alle Daten für alle verbundenen Clients gleichzeitig.

Der Administrator setzt Passwörter und Zugriffsrechte zentral fest. Mitarbeiter können keine Programme ohne Erlaubnis installieren. Unbefugte Software lässt sich so verhindern. Der ASUS CHROMEBOX5 mit ChromeOS bietet ähnliche Sicherheitsfunktionen. Aber Zero Clients sind noch restriktiver in der Nutzung.

Updates installiert die IT-Abteilung nur auf dem Server. Alle Clients profitieren sofort von den Verbesserungen. Das spart Zeit und verhindert Sicherheitslücken durch vergessene Updates.


Was ist bei der Anschaffung von Zero Clients zu beachten?

Die Netzwerkverbindung ist der wichtigste Punkt bei der Planung. Ein langsames Netzwerk macht die Arbeit unmöglich. Die Verbindung zum Server muss sehr schnell und stabil sein. Gigabit-LAN ist das Minimum für flüssiges Arbeiten.

Die Serverleistung muss für alle Nutzer ausreichen. Ein schwacher Server bremst alle Mitarbeiter aus. Die Anzahl der Clients bestimmt die benötigte Serverleistung. Ein guter Planer rechnet mit Puffer für Spitzenzeiten.

Die Monitore und Eingabegeräte sind separat zu kaufen. Zero Clients haben meist keine eingebauten Bildschirme. Tastatur und Maus werden per USB angeschlossen. Der Apple iMac 24 Zoll hat alles im Monitor integriert. Bei Zero Clients kauft man die Teile einzeln.

Der Stromverbrauch ist sehr niedrig im Vergleich zu normalen PCs. Das senkt die Betriebskosten deutlich. Die Anschaffungskosten sind oft geringer als bei vollwertigen Computern. Die Serverkosten kommen aber noch hinzu. Eine Gesamtrechnung zeigt das echte Sparpotenzial.


Wie wartungsintensiv ist ein Zero Client-System?

Die Wartung der Zero Clients selbst ist fast null. Es gibt keine beweglichen Teile, die kaputtgehen können. Kein Lüfter verstaubt und keine Festplatte verschleißt. Das Gehäuse kann man einfach abwischen. Das war es dann schon mit der Hardwarepflege.

Die gesamte Wartung findet auf dem Server statt. Software-Updates werden einmal installiert. Alle Clients nutzen dann die neue Version sofort. Treiber-Probleme an einzelnen Geräten entfallen komplett. Die IT-Abteilung hat weniger Laufwege zu den Arbeitsplätzen.

Bei einem Defekt tauscht man einfach das ganze Gerät aus. Der Mitarbeiter meldet sich am neuen Gerät an. Alle Einstellungen und Daten sind sofort wieder da. Das dauert nur wenige Minuten. Beim ONE GAMING High End PC IN091 müsste man erst die Festplatte retten.

Die Server benötigen regelmäßige Wartung und Backups. Ein Ausfall des Servers legt alle Arbeitsplätze lahm. Redundante Systeme sind wichtig für die Ausfallsicherheit. Die Planung braucht etwas mehr Aufwand am Anfang. Der spätere Betrieb ist dann sehr entspannt.


Lässt sich ein Zero Client auch zu Hause nutzen?

Die Nutzung im Home Office ist möglich mit guter Internetverbindung. Die Bandbreite muss hoch genug für die Übertragung sein. LTE oder Glasfaser sind empfehlenswert für flüssiges Arbeiten. Langsames DSL macht die Arbeit sehr frustrierend.

Der Arbeitgeber muss den Server-Zugang von außen ermöglichen. Das geschieht oft über VPN-Verbindungen zur Firma. Die Sicherheitseinstellungen müssen sorgfältig konfiguriert sein. Nicht jede Firma erlaubt den Zugriff von privaten Internetanschlüssen.

Für private Nutzung zu Hause sind Zero Clients weniger geeignet. Man braucht immer einen Server im Hintergrund. Cloud-Anbieter bieten solche Dienste gegen monatliche Gebühr an. Das lohnt sich für den normalen Heimanwender selten.

Ein normaler PC oder Laptop ist flexibler für private Zwecke. Man ist nicht vom Internet abhängig für jede Tätigkeit. Programme lassen sich frei installieren nach Belieben. Zero Clients sind eher etwas für Unternehmen mit zentraler IT-Struktur.

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