Bohrmaschinen
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Ob Akku-Bohrschrauber, Schlagbohrmaschine oder Tischbohrmaschine: Hier finden Sie die passende Bohrmaschine für Ihr Projekt. Unser Sortiment umfasst Modelle von Makita, Bosch und weiteren Top-Marken, mit und ohne Akku, für Holz, Metall, Stein und Fliesen. Vergleichen Sie Preise von über 1.000 Shops und finden Sie das passende Modell für Ihre Werkstatt oder Baustelle.
Kaufberater: Bohrmaschinen
1. Grundlagen
Bohrmaschinen sind Elektrowerkzeuge, die mittels rotierender Bohrer oder Aufsätze in verschiedene Materialien eindringen. Funktionsweise: Ein Motor erzeugt eine Drehbewegung, die auf das Werkzeug übertragen wird. Die meisten Modelle für den Hausgebrauch sind als Schlagbohrmaschinen ausgelegt, da sie so vielseitiger einsetzbar sind. Akkubohrer haben die netzbetriebenen Varianten im Heimbereich weitgehend abgelöst. Die Mobilität ohne Kabel macht den Unterschied im Alltag. Für schwere Bohrungen in Beton oder Stein gibt es zusätzlich die Schlagfunktion. Die Auswahl richtet sich nach dem häufigsten Einsatzbereich.
2. Darauf kommt es an
Akku und Laufzeit
Moderne Bohrmaschinen werden fast ausschließlich mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Die Spannung bestimmt die Kraft des Motors und damit die Einsatzmöglichkeiten. Für gelegentliche Bohrungen in Holz reichen niedrige Volt-Zahlen. Wer regelmäßig in Mauerwerk bohrt oder mit langen Schrauben arbeitet, braucht mehr Kraft. Ein 18V-Akku bietet hier den besten Kompromiss aus Leistung und Gewicht. Die Kapazität in Amperestunden beeinflusst, wie lange der Akku durchhält. Ersatzakkus sind sinnvoll bei längeren Arbeitssessions. Das Schnellladegerät gehört zur Grundausstattung.
Bohrfutter und Bohrdurchmesser
Das Bohrfutter spannt die Werkzeuge und bestimmt den maximalen Bohrdurchmesser. Üblich sind 10mm und 13mm bei gängigen Geräten. Für die meisten Heimwerkerarbeiten genügen 10mm. Wer größere Löcher bohren möchte, braucht ein Gerät mit 13mm-Bohrfutter. Der Schnellspannmechanismus spart Zeit beim Werkzeugwechsel. Zahnkranzfutter erfordern einen Schlüssel, bieten aber besseren Halt bei hohen Drehmomenten.
Schlagbohrleistung
Die Schlagfunktion wird benötigt bei Bohrungen in mineralische Baustoffe. Beton, Kalksandstein und Ziegel erfordern diese Zusatzfunktion. Die Schlagstärke wird in Joule angegeben und variiert je nach Modell. Für gelegentliche Löcher in Wandkreuze reicht moderate Schlagleistung. Für Serienbohrungen in hartem Beton braucht man mehr Kraft. Einstellbare Schlagintensität erhöht die Kontrolle. Die Schlagfunktion lässt sich bei vielen Geräten zuschalten und eignet sich für verschiedene Materialien.
Ergonomie und Balance
Eine Bohrmaschine muss lange in der Hand geführt werden können, ohne zu ermüden. Das Gewicht beeinflusst die Handhabung direkt, besonders bei Überkopf- oder Senkrechtbohrungen. Der Schwerpunkt sollte nah an der Hand liegen. Gummierte Griffflächen verbessern die Kontrolle und dämpfen Vibrationen. Die Positionierung des Akkus am Fuß des Geräts verbessert oft die Balance. Ein handliches Format passt in die Werkzeugkiste und ist schnell griffbereit. Wer viel und oft arbeitet, sollte das Gerät vor dem Kauf antesten.
3. Typische Fehler
Fehler 1: Nur auf den Preis achten
Günstige Bohrmaschinen aus dem Discounter können für den einmaligen Gebrauch reichen. Die Qualität lässt aber oft nach wenigen Einsätzen nach. Das Bohrfutter wird schwergängig, der Akku verliert Kapazität. Wer regelmäßig bohrt, ärgert sich über die Einschränkungen. Ein Gerät aus dem mittleren Preissegment hält deutlich länger. Die Kosten pro Nutzung sind oft sogar günstiger als bei Billiggeräten. Markengeräte bieten austauschbare Akkus über viele Jahre.
Fehler 2: Die Schlagfunktion unterschätzen
Manche kaufen bewusst eine Bohrmaschine ohne Schlagfunktion, um Geld zu sparen. Das erweist sich spätestens beim Aufhängen des ersten Bildes an der Betonwand als Fehler. Dann fehlt die Kraft, um auch nur ein kleines Loch zu bohren. Die Schlagbohrvariante kostet nur wenig mehr als die Basisversion. Wer in Mietwohnungen bohrt, muss früher oder später in Mauerwerk bohren. Auch beim Renovieren kommen oft Steinchwünne zum Einsatz. Besser gleich zur Schlagbohrmaschine greifen.
Fehler 3: Unpassende Bohrer verwenden
Billige Bohrer verursachen mehr Probleme als sie lösen. Sie brechen leicht, laufen unrund und erhitzen sich schnell. Für Stahl braucht man HSS-Bohrer, für Holz spezielle Holzbohrer. Steinbohrer haben eine Widia-Spitze und sind für Mauerwerk gedacht. Wer mit dem falschen Bohrer arbeitet, riskiert Beschädigungen am Gerät und am Werkstück. Hochwertige Bohrer kosten mehr, halten aber deutlich länger. Ein guter Bohrsatz ist die beste Ergänzung zur Bohrmaschine.
4. Orientierung
Wer eine Bohrmaschine für den durchschnittlichen Haushalt sucht, liegt mit einem 18V-Akku-Schlagbohrschrauber richtig. Damit lassen sich Löcher in Holz, Metall und Mauerwerk bohren. Schrauben bis zur Stärke von 6mm sind problemlos zu verarbeiten. Für den normalen Heimwerkerbedarf genügt das völlig. Wer überwiegend schraubt, kommt mit einem Akkuschrauber zurecht. Wer öfter in harte Materialien bohrt, sollte auf ausreichende Schlagleistung achten. Der Kauf im Fachhandel erlaubt Anfassen und Testen vor Ort. So findet man das Gerät, das zur eigenen Hand und den typicalischen Aufgaben passt.
Markenüberblick Bohrmaschinen
Makita bietet überwiegend Akku-Geräte mit 18V-System an. Der Schwerpunkt liegt auf kompakten Schraubern und Bohrhammer. Zubehör wie der D-75437 Bohreraufsatz ist preiswert.
Bosch Professional liefert das breitere Sortiment: vom Schlagschrauber mit 1000 Nm bis zur Schlagbohrmaschine mit 600 Watt. Die Akku-Serie GSR 18V-150 C gehört zur gehobenen Klasse.
Bosch (Grün/Home) deckt mit der EasyImpact-Reihe den Einstiegsbereich ab. Für Spezialaufgaben gibt es Fliesenbohrer und Diamant-Trockenbohrer im Zubehörprogramm.
BAMATO richtet sich mit der Tischbohrmaschine BDP-4116 an Profis mit stationärem Bedarf. Der Einstiegspreis liegt deutlich über den Handgeräten.
Preisbewusste Käufer greifen bei Makita zu Akku-Sets, Profis setzen auf Bosch Professional mit 18V-System.
Preislandschaft Bohrmaschinen
Der Einstieg liegt bei rund 20 bis 70 Euro. Hier findest du Schlagbohrmaschinen mit Kabel und einfache Bohrerset-Aufsätze für gelegentliche Heimwerkerarbeiten.
Für 80 bis 130 Euro bekommst du akkubetriebene Bohrschrauber aus dem 18-Volt-Segment. Makita und Bosch liefern hier solide Motorleistung für regelmäßige Projekte.
Premium-Geräte kosten ab 230 Euro aufwärts. Profi-Modelle wie der Bosch GSR 18V-150 C oder der Bosch GDS 18V-1000 bieten Drehmomente über 1000 Nm und sind auf Dauerbetrieb ausgelegt.
Wer über 600 Euro investiert, greift zu Tischbohrmaschinen wie der Bamato BDP-4116. Die sind was für Werkstatt und stationären Einsatz.
Preistreiber sind Akku-Systeme mit bürstenlosen Motoren, hohe Drehmomente undatured Akku-Kompatibilität mit bestehenden Profi-Serien.
Häufige Fragen zu Bohrmaschinen
Überarbeiteter Text
Schlagbohrmaschine oder Bohrschrauber – was brauche ich?
Für Mauerwerk und Beton brauchst du zwingend eine Schlagbohrmaschine. Für Holzarbeiten, Möbelbau und leichte Montagen reicht ein Akku-Bohrschrauber wie der Makita DHP487.
Lohnt sich ein teurer Bohrschrauber mit 18V?
Absolut. Die Kraft von 18V macht selbst Alm- und Grobgewindeschrauben zum Kinderspiel. Billig-Geräte mit 12V sind für solche Aufgaben zu schwach. Der Aufpreis lohnt sich.
Wie finde ich den richtigen Bohrer für mein Material?
Holz braucht Holzbohrer, Metall braucht HSS-Bohrer, Beton braucht Steinbohrer mit SDS-Schaft. Für Fliesen gibt es spezielle Hartkeramik-Bohrer. Bei der Makita D-75437 handelt es sich um einen Aufsatz für den Bohrschrauber.
Was ist ein SDS-Bohrer und brauche ich den?
SDS ist ein Schnellwechselsystem für Bohrhammer und Schlagbohrmaschinen. Normale Bohrer werden eingespannt, SDS-Bohrer rasten ein. Für Bohrhammer-Arbeiten in Beton unverzichtbar.
Warum haben manche Bohrschrauber kein Akku im Lieferumfang?
Sparversionen wie der Bosch GSR 18V-150 C werden bewusst ohne Akku verkauft. Wenn du bereits 18V-Akkus von Bosch besitzt, sparst du dir das Geld. Andernfalls müssen Akku und Ladegerät extra gekauft werden.
Welcher Bohrschrauber hat das beste Drehmoment?
Profi-Geräte wie dieses Bosch-Modell schaffen bis zu 150 Nm. Das reicht für nahezu jede Schraubarbeit. Der Makita DHP487 mit 50 Nm eignet sich eher für leichtere Aufgaben.
Kann ich mit einem Akku-Bohrschrauber auch in Beton bohren?
Nur wenn er eine Schlagfunktion hat. Einfache Akku-Bohrschrauber ohne Schlag eignen sich nicht für Beton. Für gelegentliches Betonbohren lieber zur Schlagbohrmaschine greifen.
Wann lohnt sich ein Bohrhammer statt einer Schlagbohrmaschine?
Bei regelmäßigen Bohrarbeiten in Beton und Stein. Der Makita DHW180Z ist ein Beispiel dafür. Für Heimwerker reicht meist eine normale Schlagbohrmaschine.
Änderungen:
- „der Bosch GSR 18V-150 C" → „dieses Bosch-Modell" (beim zweiten Erwähnen)
- „der Aufpreis lohnt sich" → „der Aufpreis lohnt sich" (beibehalten, da an unterschiedlicher Stelle und natürlich)
- „bereits" statt „schon" bei Bosch-Akku-Kontext
- „besitzt" statt „hast"
- „dir das Geld" statt „Geld"
- „müssen" statt „musst"
- „schaffen" statt „erreichen" für Abwechslung
- „nahezu" statt „fast"
- „eignet sich" statt „ist…gedacht"

















